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Starkes ökumenisches Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung

Der Schönenberg bei Riegenroth war wieder ein guter Ort für den Schöpfungstag. Ein schöner Spätsommerabend, mild und klar, begleitete die rund 150 Gläubigen, die der Einladung der Pfarrei St. Lydia und der evangelischen Kirchengemeinde 10 Türme gefolgt waren. Viele kamen zu Fuß oder mit kurzen Wegen aus den umliegenden Orten. Die Stimmung geprägt von dem Wunsch, gemeinsam ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung zu setzen.
Gottes Schöpfung mit allen Sinnen genießen
Datum:
14. Sept. 2026
Von:
Markus Koch

Gospelchor Riegenroth gestaltete den Gottesdienst musikalisch

evangelischer Gospelchor Riegenroth

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Gospelchor Riegenroth gestaltet. Mit lebensfrohen, klar vorgetragenen Liedern trug der Chor spürbar zum Charakter des Abends bei. Die Musik war lebendiund passte gut zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel. Viele Teilnehmende nahmen die musikalischen Beiträge als wohltuend und stimmig wahr.

Mitwirken aller Gläubigen zeigte den ökumenischen Zusammenhalt

auch evangelische und katholische LektorInnen wirkten beim Gottesdienst mit

Pfarrerin Ortrun Hillebrand und Pfarrer Lutz Schultz leiteten den Gottesdienst.
Das Dankgebet, die Lesung und die Fürbitten wurden von evangelischen und katholischen Lektorinnen und Lektoren vorgetragen. Die ökumenische Zusammenarbeit zeigte sich so selbstverständlich – getragen von gegenseitigem Vertrauen und einem gemeinsamen Anliegen.

Predigt über Hiob

Pfarrer Lutz Schultz bei der Predigt

In seiner Predigt sprach Dekan Lutz Schultz über den biblischen Hiob. Er erinnerte daran, wie Hiob viele Schicksalsschläge ertragen musste und wie der Begriff „Hiobsbotschaften“ bis heute für schwere Nachrichten steht. Von dort spannte Schultz den Bogen zum Leitwort des Schöpfungstages: „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“

Der Gedanke war so klar und nachvollziehbar: Die Größe der Erde und die Verantwortung, die daraus folgt, gehören zusammen. Pastor Schultz sprach ruhig und ohne Ausschmückungen darüber, dass Klimaschutz und der achtsame Umgang mit der Natur nicht abstrakt sind, sondern im Alltag beginnen – in Gemeinden, Familien und persönlichen Entscheidungen.

Ausklang

Nach dem Gottesdienst blieben viele noch stehen. Es ergaben sich kurze Gespräche über das Gehörte, über konkrete Schritte, die man selbst gehen kann, und über die Bedeutung des Schöpfungstages für die Region. Die Abendstimmung, der schöne Andachtsplatz auf dem Schönenberg und die gemeinsame Feier ließen den Gottesdienst schlicht und zugleich eindrücklich wirken.