Zum Inhalt springen

Tag des offenen Denkmals im Hunsrück

regelmäßg wirkt man beim Tag des offenen Denkmals mit
Datum:
10. Sept. 2026
Von:
Markus Koch

Drei besondere Gotteshäuser laden zu Entdeckungen ein

Am Sonntag, 13. September 2026, öffnen in Rayerschied, Pleizenhausen und Ravengiersburg gleich mehrere Gotteshäuser ihre Türen. Das lokale Team Rayerschied und der Dombauverein Ravengiersburg laden dazu ein, die Vielfalt kirchlicher Baukunst im Hunsrück an einem einzigen Tag zu erleben.

Tag des offenen Denkmals 2026.pptx

Rayerschied: St. Johannes Nepomuk

In Rayerschied beginnt der Rundgang mit der Kirche St. Johannes Nepomuk. Ihr rund 39 Meter hoher Turm ist schon von weitem sichtbar, im Innern überraschen die farbkräftigen Malereien, die zu den eindrucksvollsten im Hunsrück zählen. Zwischen 13.00 und 18.00 Uhr stehen Mitglieder des lokalen Teams bereit, um Hintergründe zur Baugeschichte und zur Symbolik der Bilder zu erläutern. Kontakt: Markus Koch, Tel. 0151 56896025.

Pleizenhausen: Wendelinuskapelle

Nur einen Kilometer weiter öffnet die Wendelinuskapelle erstmals zum Tag des offenen Denkmals. Das kleine Gotteshaus aus dem Jahr 1772 bewahrt seine Ausstattung vollständig aus der Erbauungszeit. Besonders die Gemälde des Zeller Künstlers Anton Schmitz aus dem Jahr 1776 ziehen die Aufmerksamkeit auf sich: Sie zeigen den Heiligen Wendelin als Abt, als Schutzpatron für Flur und Vieh und als Pestpatron. Auch hier bietet das lokale Team Führungen an. Vorabinformationen: Heinz Haunert, Tel. 0175 5903981.

2026 09 13  Tag des offenen Denkmals

Ravengiersburg: Hunsrückdom und Evangelische Kirche

Ab 14.00 Uhr lädt der Dombauverein in Ravengiersburg zu Führungen im Hunsrückdom und der Evangelischen Kirche ein. Im Klosterrefektorium können Besucher bei Kaffee und Kuchen eine Pause einlegen, bevor um 17.30 Uhr der SonntagsChor Rheinland-Pfalz den Tag musikalisch beschließt.

Ein Tag für Neugierige

Ob neugotische Turmkirche, barocke Kapelle oder monumentaler Dom – die drei Stationen zeigen, wie vielfältig das kirchliche Erbe des Hunsrücks ist. Die beteiligten Gruppen möchten dazu einladen, diese Orte neu wahrzunehmen und ihre Geschichte lebendig zu entdecken.