Fronleichnam in Liebshausen: Gemeinschaftlich, kreativ und wetterfest

Liebshausen: Eigentlich sollte es eine Wanderung zum Firmkreuz werden – ein gemeinsamer Weg durch die Natur, ein Stück Glauben unter freiem Himmel. Doch der Regen machte deutlich: Heute geht’s nicht raus. Also wurde umgedacht. Und zwar schnell, kreativ und komplett in Eigenregie.
Das Lokale Team Liebshausen „baute“ die Kirche St. Antonius in einen kleinen Pilgerweg um. Mit mehreren Stationen, kurzen Impulsen, Liedern und Momenten zum Innehalten entstand eine Atmosphäre, die viele als „unerwartet intensiv“ beschrieben. Die Gemeinde bewegte sich gemeinsam durch den Raum – und plötzlich fühlte es sich an, als wäre man doch unterwegs.
Ein Vormittag, der zeigt: Liebshausen kann’s
Was diese Feier besonders machte:
- Eigenregie des lokalen Teams — von der Idee bis zur Umsetzung lag alles in den Händen engagierter Menschen vor Ort.
- Nähe und Gemeinschaft — auch das lokale Team von Rayerschied war dabei und natürlich Liebshausener!
- Kreative Gestaltung — jede Station hatte ihren eigenen Charakter, ohne kompliziert zu wirken.
Regen? Ja. Stimmung? Großartig.
Auch wenn das Wetter die ursprüngliche Planung durchkreuzte, zeigte sich: Fronleichnam lebt nicht vom Ort, sondern von den Menschen. Und die haben in Liebshausen einmal mehr bewiesen, wie viel Kraft in einem Dorf steckt, wenn man kreativ ist.
