Friedensgebet bezog "Asyl" im Pfarrgarten


Simmern – Das Friedensgebet letzte Woche stand unter dem Leitgedanken „Hoffnung für alle“ und wurde von Maria Haarst und Alexandra Wust vorbereitet. Wegen der großen Hitze auf dem Schlossplatz wechselte die Gruppe kurzfristig den Ort und fand im grünen Pfarrgarten von St. Josef Schutz unter der großen Weide. Viele Teilnehmende beschrieben diesen Ortswechsel als eine Art Asyl – ein stiller, kühler Raum, der Ruhe und Gemeinschaft ermöglichte.
Der Gedanke Hoffnung für alle wurde durch mehrere biblische Impulse konkretisiert:
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Sprüche 12,19: „Wahrhaftige Lippen bleiben ewig, aber eine lügnerische Zunge nur einen Augenblick.“ Zusammengefasst: Wahrheit bleibt – Lügen verlieren sich schnell.
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Psalm 146,3: „Verlasst euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können nicht helfen.“ Der Psalm erinnert daran, Hoffnung nicht an Macht oder Autorität zu knüpfen, sondern an Wahrhaftigkeit und Verantwortung.
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Sacharja 8,16–17: Wahrheit zeigt sich im Alltag. Sie wird sichtbar durch:
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Keine Gerüchte ungeprüft weitergeben
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Zuhören statt vorschnell zu urteilen
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Mutig sprechen, wenn im eigenen Umfeld Hetze oder Lügen verbreitet werden
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Ausblick auf den 12. August 2026
Für das nächste Friedensgebet am Mittwoch, 12. August 2026, wird erneut spontan entschieden, ob es auf dem Schlossplatz stattfinden kann oder – je nach Wetterlage – entweder in der Kirche St. Josef oder wieder im Pfarrgarten Schutz findet.
