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Ein Abschied, der zugleich ein Neuanfang ist

Dekan Lutz Schultz bedankte sich bei Marianne Lück und Werner Klemm für 35 Jahre Vorstandsarbeit
Datum:
29. Juli 2026
Von:
Markus Koch

Die Katholische Familienbildungsstätte Simmern e.V. steht vor einem großen Schritt: Zum Jahresende 2026 endet die Vereinsgeschichte – und gleichzeitig beginnt etwas Neues. Die Mitgliederversammlung hat am 3. Juni beschlossen, den Verein aufzulösen. Doch wer jetzt an Lücke oder Stillstand denkt, liegt falsch. Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt der Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe die Arbeit und führt sie ohne Unterbrechung weiter.

Ein Vorstand geht, ein neuer übernimmt

Für zwei Menschen war dieser Abend besonders bewegend: Marianne Lück und Werner Klemm haben ihre Ämter aus Altersgründen niedergelegt. Seit der Gründung 1991 waren sie verlässliche Gesichter der Familienbildungsstätte – Menschen, die nicht nur verwaltet, sondern geprägt haben.

Neu gewählt wurden: – David Reischl, Vorsitzender – Bernhard Gohres, Schatzmeister

Dekan Lutz Schultz dankte den beiden langjährigen Vorständen herzlich. Sein Dank galt nicht nur den vielen Jahren, sondern der Haltung dahinter: Ausdauer, Verlässlichkeit und ein feines Gespür für das, was Familien brauchen.

35 Jahre Familienbildungsstätte – ein Rückblick

Als der Verein 1991 gegründet wurde, war die Idee klar: christliche Grundsätze von Familie und Gemeinschaft zeitgemäß leben. Aus dieser Idee wurde ein Ort, an dem Kinder und Eltern im Mittelpunkt standen – mit Kursen, die vom Eltern-Kind-Angebot bis zu Yoga und Pilates reichten. Ein Ort, der sich immer wieder gefragt hat: Was brauchen Menschen heute? Und der darauf Antworten gefunden hat.

Und wie geht es weiter?

Die gute Nachricht: Die Angebote bleiben. Die Türen bleiben offen. Die Menschen, die kommen, sollen den Übergang kaum bemerken. Die Familienbildungsstätte bleibt das, was sie immer war – nur unter einem neuen Dach.