Pfarrei Simmern-Rheinböllen St. Lydia führt regionale Bio-Weihrauchmischung ein

eigene Vertriebsstruktur gegründet

Die Pfarrei Simmern-Rheinböllen St. Lydia setzt ein weiteres Zeichen für ökologische Verantwortung und regionale Wertschöpfung. Mit der neu entwickelten „Hunsrücker Harz-Mischung St. Lydia“ stellt die Pfarrei erstmals eine vollständig regionale Alternative zum klassischen Weihrauch vor.
Die Mischung entstand in enger Kooperation mit Hunsrücker Landwirten , die das Harz ausgewählter Hunsrücker Fichten liefert. Ergänzt wird es durch Kräuter aus dem Pfarrgarten sowie ein pflanzliches Bindemittel, das in Zusammenarbeit mit der Messdienergruppe entwickelt wurde. Ziel ist es, liturgische Traditionen mit nachhaltigen, lokal verfügbaren Ressourcen zu verbinden.
Um die Herstellung und den Vertrieb der Mischung organisatorisch zu bündeln, hat die Pfarrei eine eigene kleine Vertriebsfirma gegründet. Geschäftsführer ist Markus Koch, der nach seinem Amtsverzicht als Pfarrgemeinderatsvorsitzender eine neue Aufgabe innerhalb der Pfarrei übernommen hat. Koch betont: „Es freut mich, dass ich meine Erfahrung weiterhin in die Pfarrei einbringen kann – diesmal in einem Bereich, der sowohl Tradition als auch Zukunftsorientierung verbindet.“
Die ersten Tests der Mischung fanden im Rahmen eines internen Gremiums statt, dem Küsterinnen, Messdiener und Mitglieder des Singkreises Simmern angehörten. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Besonders hervorgehoben wurde der „naturnahe, klare Duftcharakter“, der sich harmonisch in die liturgische Atmosphäre einfüge.
Pastor Lutz Schultz zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Es ist schön zu sehen, dass regionale Produkte auch in kirchlichen Kontexten neue Bedeutung gewinnen.“
Die „Hunsrücker Harz-Mischung St. Lydia“ ist ab 1. April in begrenzter Menge im Pfarrbüro erhältlich.
